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Berchtesgaden wurde im Jahr 1102 von dem Grafen Berengar von Sulzbachgegründet und als Stift von Augustinermönchen bewohnt und kultiviert. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde das Stift Berchtesgaden zum Fürstentum mit Sitz im Reichstag erhoben und bis zur Säkularisation im Jahr 1803 von Fürstpröpsten regiert.
Bereits im 13. Jahrhundert zogen Salzsäumer auf dem Weg von Schellenberg über den Hirschbichl durch das Ramsauer Tal in den Pinzgau. Das erste mal erscheint der Name Ramsau auf einer Urkunde aus dem Jahre 1295..
Im 14. Jahrhundert änderten sich die Besitzverhältnisse grundlegend. Das Stift Berchtesgaden übereignete den bis dahin leibeigenen Bauern deren Höfe als Lehen. Daher tragen im Berchtesgadener Land die alten Bauernanwesen den Zusatz Lehen im Hofnamen.
So auch das Wimbachlehen in Ramsau direkt am Eingang ins Wimbachtal.
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Wür Conrad von Gottesgnaden, Probst zu Berchtesgaden veriehen offentlich an den Brief daß wiür mit Rat vnseres Capitels redlich verkauft haben vnseres Gotteshaus Lehen bei den Wimpach gelegen, mit allen Rechten, ehren Nutzen vnd Gesuchen, die dazu gehören, Vieola dem Schwaben seiner Hausfrauen vnd allen ihren Erben Sün vnd Töchtern zur rechten Erbrecht inne zu haben, zu nüssen vnd damit zu handeln, in all den Teiding, pünden rchten, Gelüben vnd Forderung die verschrieben sind in den Landsbrief der Lehenkauf vmb 6 pfund pfennig deren wir gar gewert seien, vnd sollen sie vns vnd unseren Gotshaus davon all jahr jährlich dienen 49 pfennig vnd 2 Hühner zu rechter Dienstzeit one all verziehen. Vnd deß zu Vrkundt anno 1385 am Mittwoch vor Pfingsten
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